Sorgentelefon für Senioren

Es ist leider die traurige Wahrheit, dass sich viele Senioren oft alleine fühlen. Besonders in den Großstädten scheint die Einsamkeit überhandzunehmen. Und wenn bereits all die Menschen, die man noch von früher kannte, verstorben sind, leben einige Senioren oft in einer bedrückenden Einsamkeit.

Anzeige

Doch auch sie müssen irgendwo hin mit ihren Gefühlen; brauchen jemanden, der ihnen zuhört und dem sie ihre Sorgen anvertrauen können. Denn besonders das höhere Alter ist für viele Menschen ein kritisches Alter. Und das nicht nur, weil in so einem Alter viele Menschen unter Einsamkeit leiden. Oft haben Senioren mit Krankheiten zu kämpfen, haben im Alter Depressionen oder fühlen sich von den Ärzten nicht richtig beraten und wissen gar nicht mehr, wo ihr Platz in der Welt ist.

Gestern waren sie noch jung und hatten viele Freunde, die sie jederzeit anrufen und besuchen konnten, und heute sollen sie plötzlich zum alten Eisen gehören. Dazu kommt, dass bei vielen älteren Menschen in diesem Lebensabschnitt alte Erinnerungen hochkommen und man sich die Frage stellt, ob man sein Leben so gelebt hat, wie man es leben wollte. Vielen Senioren wird in dieser Lebensphase auch klar, dass sie womöglich ein paar falsche Entscheidungen getroffen haben, und mit diesem Wissen gilt es nun zu leben!

Auch, wenn Senioren das Gefühl haben, ganz alleine auf der Welt zu sein, und niemanden zu haben, an den sie sich wenden können, ist dem nicht so! So gibt es zum Beispiel das Sorgentelefon, unter dem man Tag und Nacht ausgebildete Berater erreichen kann, die einem aufmerksam zuhören und zudem den einen oder anderen Rat für einen haben. Natürlich kostet es einiges an Überwindung, bei so einem Sorgentelefon anzurufen.

Aber wenn man erst mal weiß, dass solche Gespräche völlig anonym sind und dass das, was dort besprochen wird, an niemanden weitergegeben wird, sollte es einem schon ein wenig leichter fallen, zum Telefonhörer zu greifen.

Empfehlenswert ist es auch, mit dem Anruf nicht so lange zu warten, bis gar nichts mehr geht, sondern all seine Sorgen und Ängste ernst zu nehmen und sich jederzeit zuzugestehen, dass man ein Recht auf Hilfe hat!

Anzeige

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.