Alt, aber nicht einsam

In der heutigen Zeit werden die Menschen immer älter. Das Familiengefüge ist nicht mehr so ausgeprägt wie zu früheren Zeiten. Deshalb sollte sich jeder darüber Gedanken machen, wie er das Wohnen im Alter gestalten möchte. Es gibt sehr viele unterschiedliche Angebote, unter denen man wählen kann und muss. Der körperliche und geistige Gesundheitszustand spielt dabei eine große Rolle und kann die Möglichkeiten eingrenzen.

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Der häufigste Wunsch ist sicherlich, in der eigenen Wohnung zu bleiben. Man hat eine gute Anbindung an die Nachbarschaft und meist auch zahlreiche soziale Kontakte in der näheren Umgebung. Eine Haushaltshilfe, ambulante Pflegedienste und, wenn es erforderlich wird, eine ausländische Betreuungskraft für eine 24-Stunden-Pflege, können diese Wohnform ermöglichen. Voraussetzung ist die Möglichkeit, die Wohnung altengerecht und barrierefrei zu gestalten.

In den letzten Jahren sind viele alternative Konzepte für das Wohnen im Alter entstanden, die sich teilweise sehr erfolgreich etabliert haben. Dazu gehören Senioren-WGs. Man lebt nicht alleine, sondern kann das Leben mit Gleichaltrigen genießen. Trotzdem ist man weitestgehend selbstständig, hat ein eigenes Zimmer und findet Gesellschaft in den Gemeinschaftsräumen wie Küche, Esszimmer und Aufenthaltsraum. Über Pflegedienste kann regelmäßige Unterstützung erhalten werden. Auch Mehrgenerationenhäuser, welche ein Zusammenleben von Alt und Jung in Form einer Großfamilie anbieten, werden immer mehr angenommen.

Eine 24-Stunden-Betreuung muss nicht in steriler und fremdartig wirkender Umgebung erfolgen.

Bei den vielfältigen Angeboten ist sehr wichtig, sich mit dem Wohnen im Alter schon frühzeitig auseinanderzusetzen. Da die Leistungen der Pflegeversicherungen meist nicht ausreichen, ist schon in jungen Jahren über eine zusätzliche private Absicherung nachzudenken. Auch sollte man den Anspruch auf eine Pflegeberatung wahrnehmen, um über alle Möglichkeiten informiert zu werden.

Mehr dazu im Ratgeber Altersgerechtes Wohnen auf amiato.de.

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Veröffentlicht von Thomas Liedl

Diese Seite ist zum Teil deswegen entstanden weil meine eigenen und nicht nur positiven Erlebnisse auf dem Gebiet der Altenpflege mich inspiriert haben. Sie ist ein Schritt in Richtung Sensibilisierung der Menschen zum Thema Alten- und Krankenpflege weil hier aus meiner Sicht immer noch großer Aufholbedarf herrscht und noch lange nicht alle begriffen haben, dass gerade alte Menschen sich selbst nicht mehr angemessen zur Wehr setzen können wenn dies eigentlich erforderlich wäre. Wenn es mir mit dieser Seite gelingt auch nur einen einzigen pflegebedürftigen Menschen vor unwürdiger Behandlung zu bewahren sehe ich das schon als großen Erfolg. Menschenwürdige Betreuung ist auch bei Google+

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